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Digital Working Coach · Für Institutionen und Programme

Begleitung, die zwischen Massnahmen und Alltag weitergeht.

Der Digital Working Coach ergänzt Stiftungsprogramme, Präventionsangebote, Wiedereingliederung, Bildung und soziale Begleitung um eine digitale Alltagsebene. Anwender können vereinbarte Schritte in ihre persönliche Tagesgestaltung übertragen, Entwicklungen nachvollziehen und Erfahrungen strukturiert in die weitere Begleitung einbringen.

Digital Working Coach – Aufgaben passend zur persönlichen Energie planen
Die praktische Lücke

Ein Programm findet nicht nur im Gespräch statt.

Beratungen, Zielvereinbarungen und Massnahmen setzen wichtige Orientierungspunkte. Die tägliche Umsetzung geschieht jedoch zwischen den Terminen – in einem Alltag mit wechselndem Befinden, unterschiedlichen Anforderungen und begrenzten persönlichen Ressourcen.

Der DWC verbindet institutionelle Begleitung mit der selbstbestimmten Gestaltung des eigenen Alltags.

01 · ALLTAGSEBENE

Zwischen Terminen begleiten

Vereinbarte Schritte werden für den Anwender in Tagesstruktur, Aufgaben und persönliche Routinen übersetzbar.

02 · SELBSTMANAGEMENT

Eigene Zusammenhänge erkennen

Der Anwender bewertet Tätigkeiten selbst und beobachtet, wie Anforderungen, Befinden und Tagesgestaltung zusammenwirken.

03 · NACHVOLLZIEHBAR

Entwicklungen sichtbar machen

Verlaufs- und Aufgabenberichte schaffen eine strukturierte Grundlage für Reflexion, Gespräche und Programmauswertung.

Institutionelle Einsatzfelder

Ein System – unterschiedliche Aufträge.

Der DWC ist nicht auf Erwerbsarbeit reduziert. Welche Lebensbereiche, Inhalte und Routinen relevant sind, richtet sich nach Zielgruppe, Programmauftrag und persönlicher Situation des Anwenders.

Stiftungen und Förderprogramme

Förderziele mit dem Alltag verbinden

Programme erhalten eine digitale Begleitung, die Teilnehmende bei der praktischen Umsetzung unterstützt und definierte Auswertungen für den Programmverlauf ermöglicht.

Rehabilitation und Wiedereingliederung

Schritte realistisch in den Tag übertragen

Belastbarkeit, Aufgaben, Termine, Regeneration und weitere Lebensbereiche können gemeinsam betrachtet werden. Der DWC ergänzt Case Management und fachliche Begleitung, ersetzt sie aber nicht.

Prävention und BGM

Selbstmanagement frühzeitig stärken

Anwender können persönliche Belastungen und Ressourcen wahrnehmen, bevor der Alltag nur noch über Absenzen oder Leistungseinbrüche sichtbar wird.

Bildung und soziale Institutionen

Alltagskompetenz altersgerecht entwickeln

Schule, Ausbildung, Familie, Freizeit, soziale Kontakte und Erholung können gleichwertig berücksichtigt werden. Ansprache und Funktionen lassen sich an den jeweiligen Einsatzkontext anpassen.

Vom Programm in den Alltag

Ein durchgängiger Begleitprozess.

Die institutionellen Rahmenbedingungen werden einmal definiert. Innerhalb dieses Rahmens bleibt die persönliche Nutzung individuell, veränderbar und unter der Kontrolle des Anwenders.

01 · KONFIGURIEREN

Rahmen festlegen

Zielgruppe, Modi, Inhalte, Berechtigungen, Betriebsform und gewünschtes Reporting werden abgestimmt.

02 · PERSONALISIEREN

Profil aufbauen

Der Anwender bildet relevante Lebensbereiche, Aufgaben, Bewertungen, Zeiten und persönliche Impulse ab.

03 · ANWENDEN

Alltag gestalten

Check-ins, Tagesplanung, Energy Checks und Anpassungen unterstützen die tägliche Umsetzung.

04 · AUSWERTEN

Verläufe betrachten

Berichte und definierte Vergleichszeiträume machen Entwicklungen nachvollziehbar und besprechbar.

Individuelle Alltagsebene

Nicht nur festlegen, was möglich ist – sondern täglich damit arbeiten.

Der DWC verbindet Aufgaben, Termine, aktuelle Ausgangslage, persönliche Bewertungen und verfügbare Zeiten. Daraus entsteht ein Tagesvorschlag, den der Anwender übernehmen, verändern oder ablehnen kann.

Im Tagesverlauf können Veränderungen erfasst, persönliche Impulse genutzt und weitere Schritte neu geplant werden. Im Reha-Modus lassen sich zusätzliche Energy Checks einplanen.

Damit wird professionelle Begleitung nicht automatisiert. Sie erhält vielmehr eine Alltagsebene, auf der der Anwender eigenständig Erfahrungen sammeln und die Umsetzung aktiv mitgestalten kann.

Der persönliche Tagesplan

Planung, Begründung und Anpassung im Tagesverlauf
Tagesplan mit erwartetem Energieverlauf Tagesplan anhand der aktuellen Situation neu bewerten
Berichte und Verlauf

Aus einzelnen Tagen wird ein nachvollziehbarer Verlauf.

Energie- und Aufgabenberichte stellen die vom Anwender erfassten Entwicklungen über Tage, Wochen und Monate dar. Dadurch werden wiederkehrende Zusammenhänge, Veränderungen und die tatsächliche Umsetzung von Aufgaben sichtbar.

Die Berichte unterstützen Selbstreflexion und Gespräche. Sie stellen keine Diagnose und keine automatische psychologische oder medizinische Bewertung dar.

Energieentwicklung über Tage, Wochen und Monate verfolgen Aufgabenbericht im Digital Working Coach auswerten
Reporting mit klaren Ebenen

Die passende Information für den jeweiligen Zweck.

Persönliche Begleitung und institutionelle Auswertung dürfen nicht miteinander vermischt werden. Deshalb werden Zugriff, Freigabe und Aggregation je nach Einsatzmodell eindeutig geregelt.

01 · INDIVIDUELL

Persönlicher Verlaufsbericht

Der Anwender sieht eigene Energie- und Aufgabenverläufe, vergleicht Zeiträume und erkennt persönliche Muster. Dieser Bericht gehört zunächst zum persönlichen Selbstmanagement.

02 · FREIGEGEBEN

Grundlage für Begleitgespräche

Wenn der Anwender dies ausdrücklich möchte, können ausgewählte Informationen als strukturierte Grundlage für Gespräche mit Job Coach, Case Management oder einer anderen Fachperson dienen.

03 · AGGREGIERT

Auswertung für Programme

Für institutionelle Einsätze können definierte, zusammengefasste Kennzahlen und Vergleichszeiträume bereitgestellt werden, ohne persönliche Tagebücher oder individuelle Reflexionen offenzulegen.

Keine automatische Volltransparenz gegenüber der Institution

Welche Daten sichtbar werden, richtet sich nach Zweck, Rollen- und Berechtigungskonzept, Einwilligung und Betriebsmodell. Persönliche Reflexionen werden nicht analysiert und nicht Bestandteil eines institutionellen Reportings.

Vergleich und Einordnung

Vergleichen, ohne Anwender zu bewerten.

Vergleichsmöglichkeiten sollen Entwicklungen verständlich machen – nicht Personen normieren oder Ranglisten erzeugen. Deshalb orientiert sich die Auswertung am jeweiligen Zweck des Programms.

Zeiträume vergleichen

Der Anwender kann Entwicklungen zwischen Tagen, Wochen und Monaten betrachten und Veränderungen einordnen.

Programmverläufe beobachten

Aggregierte Daten können zeigen, wie regelmässig Funktionen genutzt werden und wie sich definierte Merkmale über die Laufzeit verändern.

Ansätze gegenüberstellen

Bei geeignetem Evaluationsdesign lassen sich Zeiträume, Gruppen oder Programmvarianten vergleichen – zusammengefasst und zweckgebunden.

Wichtige Grenze: Nutzungs- und Verlaufsdaten sind nicht automatisch ein wissenschaftlicher Wirkungsnachweis. Für belastbare Aussagen zur Wirksamkeit braucht es ein vorgängig definiertes Evaluationsdesign mit geeigneten Vergleichsgrössen.
Zusammenarbeit mit Fachpersonen

Eine gemeinsame Gesprächsgrundlage – keine automatisierte Beurteilung.

Der DWC kann Erfahrungen aus dem Alltag strukturiert sichtbar machen: Wie verändert sich die persönliche Ausgangslage? Welche Aufgaben wurden geplant und umgesetzt? Wo mussten Pläne angepasst werden?

Diese Informationen können dem Anwender helfen, Gespräche konkreter vorzubereiten. Eine Fachperson erhält dadurch keine KI-Diagnose, sondern – bei entsprechender Freigabe – nachvollziehbare Angaben aus dem tatsächlichen Alltag.

Vereinbarte Schritte können anschliessend wieder in Tagesplanung, Aufgaben und persönliche Routinen übertragen werden. So entsteht ein wiederkehrender Kreislauf zwischen Alltag, Reflexion und professioneller Begleitung.

Veränderungen früh wahrnehmen

Aktuelle Einschätzung und Anpassung im Tagesverlauf
Energy Check im Tagesverlauf Persönlichen Impuls auswählen
Verantwortung und Betrieb

Institutionell einsetzbar – mit klaren Grenzen.

Selbstbestimmung

Persönliche Bewertungen und Entscheidungen bleiben beim Anwender. Vorschläge sind nachvollziehbar, veränderbar und ablehnbar.

KI bleibt ein Werkzeug

KI strukturiert Angaben und unterstützt definierte Abläufe. Sie stellt keine Diagnosen und trifft keine autonomen Entscheidungen.

Datenschutz und Schweizer Betrieb

Personenbezogene Anmeldedaten werden von inhaltlichen Nutzungsdaten getrennt. Der Betrieb ist auf Schweizer Infrastruktur möglich.

Standalone installierbar

Eine eigenständige Instanz ermöglicht die Anpassung an institutionelle, technische und datenschutzrechtliche Anforderungen.

Einführung und Zusammenarbeit

Der Digital Working Coach ist bereit für den institutionellen Einsatz.

Der DWC kann zentral bereitgestellt oder als eigenständige Standalone-Installation betrieben werden. Zielgruppe, Inhalte, Ansprache, Modi, Rollen, Berechtigungen und Berichte werden an den konkreten Einsatz angepasst.

Ein Pilot kann mit einer klar abgegrenzten Gruppe und vorab definierten Zielen starten. So werden Einführung, Nutzung und Auswertung von Beginn an nachvollziehbar gestaltet.

swiss made software plus AI

Transparente KI-Nutzung

Im Digital Working Coach dient KI als unterstützendes Werkzeug. Sie strukturiert Angaben im Onboarding, erstellt Vorschläge für Kategorien, Aufgaben und Tagesplanung und unterstützt die Aufbereitung von Berichten. Persönliche Reflexionen werden nicht analysiert. Die KI stellt keine Diagnosen, trifft keine autonomen Entscheidungen und erstellt kein lernendes Langzeitprofil. Die Kontrolle bleibt beim Anwender.

  • Zielgruppe, Auftrag und erwarteten Nutzen des Einsatzes festlegen
  • Begleitprozess und Rollen der beteiligten Stellen definieren
  • Betriebsmodell, Datenschutz und Berechtigungen abstimmen
  • Individuelle und institutionelle Berichtsebenen festlegen
  • Pilotgruppe, Einführung, Kommunikation und Support planen
  • Auswertungskriterien vor dem Start verbindlich definieren