Begleitung, die zwischen Massnahmen und Alltag weitergeht.
Der Digital Working Coach ergänzt Stiftungsprogramme, Präventionsangebote, Wiedereingliederung, Bildung und soziale Begleitung um eine digitale Alltagsebene. Anwender können vereinbarte Schritte in ihre persönliche Tagesgestaltung übertragen, Entwicklungen nachvollziehen und Erfahrungen strukturiert in die weitere Begleitung einbringen.
Ein Programm findet nicht nur im Gespräch statt.
Beratungen, Zielvereinbarungen und Massnahmen setzen wichtige Orientierungspunkte. Die tägliche Umsetzung geschieht jedoch zwischen den Terminen – in einem Alltag mit wechselndem Befinden, unterschiedlichen Anforderungen und begrenzten persönlichen Ressourcen.
Der DWC verbindet institutionelle Begleitung mit der selbstbestimmten Gestaltung des eigenen Alltags.
Zwischen Terminen begleiten
Vereinbarte Schritte werden für den Anwender in Tagesstruktur, Aufgaben und persönliche Routinen übersetzbar.
Eigene Zusammenhänge erkennen
Der Anwender bewertet Tätigkeiten selbst und beobachtet, wie Anforderungen, Befinden und Tagesgestaltung zusammenwirken.
Entwicklungen sichtbar machen
Verlaufs- und Aufgabenberichte schaffen eine strukturierte Grundlage für Reflexion, Gespräche und Programmauswertung.
Ein System – unterschiedliche Aufträge.
Der DWC ist nicht auf Erwerbsarbeit reduziert. Welche Lebensbereiche, Inhalte und Routinen relevant sind, richtet sich nach Zielgruppe, Programmauftrag und persönlicher Situation des Anwenders.
Förderziele mit dem Alltag verbinden
Programme erhalten eine digitale Begleitung, die Teilnehmende bei der praktischen Umsetzung unterstützt und definierte Auswertungen für den Programmverlauf ermöglicht.
Schritte realistisch in den Tag übertragen
Belastbarkeit, Aufgaben, Termine, Regeneration und weitere Lebensbereiche können gemeinsam betrachtet werden. Der DWC ergänzt Case Management und fachliche Begleitung, ersetzt sie aber nicht.
Selbstmanagement frühzeitig stärken
Anwender können persönliche Belastungen und Ressourcen wahrnehmen, bevor der Alltag nur noch über Absenzen oder Leistungseinbrüche sichtbar wird.
Alltagskompetenz altersgerecht entwickeln
Schule, Ausbildung, Familie, Freizeit, soziale Kontakte und Erholung können gleichwertig berücksichtigt werden. Ansprache und Funktionen lassen sich an den jeweiligen Einsatzkontext anpassen.
Ein durchgängiger Begleitprozess.
Die institutionellen Rahmenbedingungen werden einmal definiert. Innerhalb dieses Rahmens bleibt die persönliche Nutzung individuell, veränderbar und unter der Kontrolle des Anwenders.
Rahmen festlegen
Zielgruppe, Modi, Inhalte, Berechtigungen, Betriebsform und gewünschtes Reporting werden abgestimmt.
Profil aufbauen
Der Anwender bildet relevante Lebensbereiche, Aufgaben, Bewertungen, Zeiten und persönliche Impulse ab.
Alltag gestalten
Check-ins, Tagesplanung, Energy Checks und Anpassungen unterstützen die tägliche Umsetzung.
Verläufe betrachten
Berichte und definierte Vergleichszeiträume machen Entwicklungen nachvollziehbar und besprechbar.
Nicht nur festlegen, was möglich ist – sondern täglich damit arbeiten.
Der DWC verbindet Aufgaben, Termine, aktuelle Ausgangslage, persönliche Bewertungen und verfügbare Zeiten. Daraus entsteht ein Tagesvorschlag, den der Anwender übernehmen, verändern oder ablehnen kann.
Im Tagesverlauf können Veränderungen erfasst, persönliche Impulse genutzt und weitere Schritte neu geplant werden. Im Reha-Modus lassen sich zusätzliche Energy Checks einplanen.
Damit wird professionelle Begleitung nicht automatisiert. Sie erhält vielmehr eine Alltagsebene, auf der der Anwender eigenständig Erfahrungen sammeln und die Umsetzung aktiv mitgestalten kann.
Der persönliche Tagesplan
Planung, Begründung und Anpassung im Tagesverlauf
Aus einzelnen Tagen wird ein nachvollziehbarer Verlauf.
Energie- und Aufgabenberichte stellen die vom Anwender erfassten Entwicklungen über Tage, Wochen und Monate dar. Dadurch werden wiederkehrende Zusammenhänge, Veränderungen und die tatsächliche Umsetzung von Aufgaben sichtbar.
Die Berichte unterstützen Selbstreflexion und Gespräche. Sie stellen keine Diagnose und keine automatische psychologische oder medizinische Bewertung dar.
Die passende Information für den jeweiligen Zweck.
Persönliche Begleitung und institutionelle Auswertung dürfen nicht miteinander vermischt werden. Deshalb werden Zugriff, Freigabe und Aggregation je nach Einsatzmodell eindeutig geregelt.
Persönlicher Verlaufsbericht
Der Anwender sieht eigene Energie- und Aufgabenverläufe, vergleicht Zeiträume und erkennt persönliche Muster. Dieser Bericht gehört zunächst zum persönlichen Selbstmanagement.
Grundlage für Begleitgespräche
Wenn der Anwender dies ausdrücklich möchte, können ausgewählte Informationen als strukturierte Grundlage für Gespräche mit Job Coach, Case Management oder einer anderen Fachperson dienen.
Auswertung für Programme
Für institutionelle Einsätze können definierte, zusammengefasste Kennzahlen und Vergleichszeiträume bereitgestellt werden, ohne persönliche Tagebücher oder individuelle Reflexionen offenzulegen.
Vergleichen, ohne Anwender zu bewerten.
Vergleichsmöglichkeiten sollen Entwicklungen verständlich machen – nicht Personen normieren oder Ranglisten erzeugen. Deshalb orientiert sich die Auswertung am jeweiligen Zweck des Programms.
Zeiträume vergleichen
Der Anwender kann Entwicklungen zwischen Tagen, Wochen und Monaten betrachten und Veränderungen einordnen.
Programmverläufe beobachten
Aggregierte Daten können zeigen, wie regelmässig Funktionen genutzt werden und wie sich definierte Merkmale über die Laufzeit verändern.
Ansätze gegenüberstellen
Bei geeignetem Evaluationsdesign lassen sich Zeiträume, Gruppen oder Programmvarianten vergleichen – zusammengefasst und zweckgebunden.
Eine gemeinsame Gesprächsgrundlage – keine automatisierte Beurteilung.
Der DWC kann Erfahrungen aus dem Alltag strukturiert sichtbar machen: Wie verändert sich die persönliche Ausgangslage? Welche Aufgaben wurden geplant und umgesetzt? Wo mussten Pläne angepasst werden?
Diese Informationen können dem Anwender helfen, Gespräche konkreter vorzubereiten. Eine Fachperson erhält dadurch keine KI-Diagnose, sondern – bei entsprechender Freigabe – nachvollziehbare Angaben aus dem tatsächlichen Alltag.
Vereinbarte Schritte können anschliessend wieder in Tagesplanung, Aufgaben und persönliche Routinen übertragen werden. So entsteht ein wiederkehrender Kreislauf zwischen Alltag, Reflexion und professioneller Begleitung.
Veränderungen früh wahrnehmen
Aktuelle Einschätzung und Anpassung im Tagesverlauf
Institutionell einsetzbar – mit klaren Grenzen.
Selbstbestimmung
Persönliche Bewertungen und Entscheidungen bleiben beim Anwender. Vorschläge sind nachvollziehbar, veränderbar und ablehnbar.
KI bleibt ein Werkzeug
KI strukturiert Angaben und unterstützt definierte Abläufe. Sie stellt keine Diagnosen und trifft keine autonomen Entscheidungen.
Datenschutz und Schweizer Betrieb
Personenbezogene Anmeldedaten werden von inhaltlichen Nutzungsdaten getrennt. Der Betrieb ist auf Schweizer Infrastruktur möglich.
Standalone installierbar
Eine eigenständige Instanz ermöglicht die Anpassung an institutionelle, technische und datenschutzrechtliche Anforderungen.
Der Digital Working Coach ist bereit für den institutionellen Einsatz.
Der DWC kann zentral bereitgestellt oder als eigenständige Standalone-Installation betrieben werden. Zielgruppe, Inhalte, Ansprache, Modi, Rollen, Berechtigungen und Berichte werden an den konkreten Einsatz angepasst.
Ein Pilot kann mit einer klar abgegrenzten Gruppe und vorab definierten Zielen starten. So werden Einführung, Nutzung und Auswertung von Beginn an nachvollziehbar gestaltet.
Transparente KI-Nutzung
Im Digital Working Coach dient KI als unterstützendes Werkzeug. Sie strukturiert Angaben im Onboarding, erstellt Vorschläge für Kategorien, Aufgaben und Tagesplanung und unterstützt die Aufbereitung von Berichten. Persönliche Reflexionen werden nicht analysiert. Die KI stellt keine Diagnosen, trifft keine autonomen Entscheidungen und erstellt kein lernendes Langzeitprofil. Die Kontrolle bleibt beim Anwender.
- Zielgruppe, Auftrag und erwarteten Nutzen des Einsatzes festlegen
- Begleitprozess und Rollen der beteiligten Stellen definieren
- Betriebsmodell, Datenschutz und Berechtigungen abstimmen
- Individuelle und institutionelle Berichtsebenen festlegen
- Pilotgruppe, Einführung, Kommunikation und Support planen
- Auswertungskriterien vor dem Start verbindlich definieren
Den Digital Working Coach vollständig kennenlernen.
Die allgemeine Erklärseite zeigt Konzept und Funktionsweise. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung führt durch Onboarding, Tagesplanung, Begleitung im Tagesverlauf, Tagesabschluss und Berichte.