Planung, die sich am Anwender orientiert.
Der Digital Working Coach verbindet persönliche Lebensbereiche, Aufgaben, Termine, das aktuelle Befinden und die individuell wahrgenommene Wirkung von Tätigkeiten zu einem ganzheitlichen System für Alltag und Selbstmanagement. Nicht für maximale Produktivität – sondern für eine Planung, die zur aktuellen Situation des Anwenders passt.
Wissen allein verändert noch keinen Alltag.
Empfehlungen treffen im Alltag auf unterschiedliche Aufgaben, Verpflichtungen, Lebensbereiche und eine Ausgangslage, die nicht jeden Tag gleich ist. Klassische Aufgaben- und Kalendersysteme verwalten vor allem Zeit. Der Digital Working Coach ergänzt diese Perspektive um das persönliche Befinden, das Stresslevel und die individuell wahrgenommene Wirkung von Tätigkeiten.
Entscheidend ist nicht nur, was ansteht – sondern auch, wie Anforderungen und persönliche Ressourcen zusammenpassen.
Aufgaben wirken unterschiedlich
Der Anwender bewertet selbst, welche Tätigkeiten Energie geben, ausgleichend wirken oder besonders viel Energie benötigen.
Die Ausgangslage verändert sich
Aktuelles Befinden, Energie und Stresslevel werden für den jeweiligen Tag erfasst und in der Planung berücksichtigt.
Die Entscheidung bleibt beim Anwender
Vorschläge können übernommen, verändert oder abgelehnt werden. Der DWC unterstützt – er entscheidet nicht über den Anwender.
Der DWC beginnt nicht mit einer leeren Aufgabenliste.
Der Anwender bildet zunächst die Lebensbereiche ab, die im eigenen Alltag tatsächlich eine Rolle spielen: beispielsweise Schule, Ausbildung, Familie, soziale Kontakte, Haushalt, Freizeit, Regeneration, Erwerbsarbeit oder persönliche Entwicklung.
Innerhalb dieser Bereiche werden Kategorien und Aufgaben angelegt. Die KI kann Angaben strukturieren und erste Vorschläge erstellen. Der Anwender prüft, verändert und ergänzt sie.
Dadurch entsteht eine persönliche Grundlage, die jederzeit an neue Erfahrungen und veränderte Lebenssituationen angepasst werden kann.
Dein Alltag. Deine Bereiche.
Persönliche Lebensbereiche als Planungsgrundlage
Nicht die Aufgabe bestimmt ihre Wirkung. Der Anwender bewertet sie.
Eine Tätigkeit kann als stärkend, neutral oder belastend wahrgenommen werden. Diese Wirkung ist individuell und wird deshalb nicht vom System vorgegeben.
Der Anwender bewertet, welche Aufgaben erfahrungsgemäss Energie geben oder Energie benötigen und wie häufig sie im Alltag vorkommen. Belastende Tätigkeiten können in kleinere Schritte aufgeteilt werden, damit ihre Wirkung differenzierter betrachtet werden kann.
Das daraus entstehende Energieprofil macht persönliche Erfahrungen für die spätere Tagesplanung nutzbar.
Aufgaben individuell bewerten
Die Einschätzung kommt vom Anwender
Ein wiederkehrender Kreislauf statt einer starren Planung.
Das persönliche Profil bildet die Grundlage. Im Tagesverlauf verbindet der DWC diese Grundlage mit der aktuellen Situation und macht Veränderungen sichtbar. So entsteht ein nachvollziehbarer Prozess aus Einschätzung, Planung, Überprüfung und Anpassung.
Ausgangslage erfassen
Der Anwender hält das aktuelle Befinden, die verfügbare Energie und das Stresslevel fest.
Angaben verbinden
Aufgaben, Bewertungen, Termine, Zeiten und Tagesform bilden gemeinsam die Planungsgrundlage.
Entwicklung wahrnehmen
Energy Checks zeigen, ob die ursprüngliche Einschätzung noch zum tatsächlichen Tagesverlauf passt.
Bewusst neu ausrichten
Impulse oder eine veränderte Planung können angeboten werden. Der Anwender entscheidet über die Umsetzung.
Die Planung beginnt mit der aktuellen Ausgangslage.
Vor der Planung erfasst der Anwender die momentan verfügbare Energie und das Stresslevel. Die Angaben können manuell eingetragen oder – sofern vorhanden – aus einer Health-App übernommen werden.
Zusätzlich besteht Raum für persönliche Gedanken zur gegenwärtigen Situation. Diese Einträge dienen ausschliesslich der eigenen Reflexion und werden vom Digital Working Coach bewusst nicht ausgewertet.
Aktuelle Situation erfassen
Manuell oder mit vorhandenen Gesundheitsdaten
Nicht nur planen, was ansteht – sondern wie es zum Tag passen kann.
Der DWC verbindet die aktuelle Ausgangslage mit den hinterlegten Aufgabenbewertungen, verfügbaren Zeiten, fixen Terminen und den Aufgaben, die für den Tag berücksichtigt werden sollen.
Daraus entsteht ein Planungsvorschlag mit erwartetem Energieverlauf und einer Begründung der Anordnung. Der Vorschlag kann übernommen, verändert oder vollständig neu geplant werden.
Die KI dient dabei als Werkzeug innerhalb eines klaren Prozesses. Sie bestimmt weder Ziele noch Prioritäten und trifft keine autonome Entscheidung über den Anwender.
Der persönliche Tagesplan
Vorschlag, Energieverlauf und nachvollziehbare Begründung
Veränderungen werden sichtbar – und bleiben gestaltbar.
Der Tagesplan ist kein unveränderliches Ergebnis. Im Verlauf des Tages kann der Anwender seine Situation erneut einschätzen, selbst hinterlegte Impulse nutzen und den weiteren Plan bei Bedarf neu ausrichten.
Energy Check
Die aktuelle Einschätzung wird mit der Ausgangslage verglichen. Abweichungen werden dadurch frühzeitig sichtbar.
Persönliche Impulse
Der DWC erinnert an Aktivitäten, die der Anwender zuvor selbst als hilfreich hinterlegt hat. Er gibt keine therapeutischen Massnahmen vor.
Neu bewerten
Auf Wunsch kann die weitere Planung an die aktuelle Situation angepasst oder durch den Anwender manuell verändert werden.
So entsteht das persönliche Profil.
Das Onboarding führt den Anwender durch Lebensbereiche, Aufgaben, Bewertungen, persönliche Impulse, verfügbare Zeiten und das Energieprofil. Das Video zeigt, wie aus der individuellen Alltagssituation die Grundlage für die spätere Begleitung entsteht.
Entwicklungen über längere Zeiträume sichtbar machen.
Energie- und Aufgabenberichte stellen die vom Anwender erfassten Entwicklungen über Tage, Wochen und Monate dar. So lassen sich nicht nur einzelne Tage betrachten, sondern wiederkehrende Zusammenhänge und Veränderungen.
Die Berichte stellen keine Diagnose und keine automatische psychologische oder medizinische Bewertung dar. Die Einordnung verbleibt beim Anwender oder – wenn er dies ausdrücklich möchte – bei einer einbezogenen Fachperson.
Ein Grundprinzip – unterschiedliche Alltagssituationen.
Lebensbereiche, Aufgaben, Belastungen und verfügbare Ressourcen verändern sich über die Lebensphasen hinweg. Das Grundprinzip des DWC bleibt bestehen, während Inhalte, Ansprache und Begleitung an den jeweiligen Einsatzkontext angepasst werden können.
Selbstmanagement frühzeitig entwickeln
Schule, Lernen, Familie, Freundschaften, Freizeit, Mediennutzung und Erholung gehören zu einem gemeinsamen Alltag. Der DWC kann dabei unterstützen, Anforderungen und das eigene Befinden bewusster wahrzunehmen und schrittweise eine passende Tagesstruktur zu entwickeln.
Unsichtbare Anforderungen einbeziehen
Betreuung, Haushalt, soziale Verpflichtungen, Regeneration und persönliche Vorhaben konkurrieren häufig um dieselben Ressourcen. Im DWC können sie gleichwertig neben Erwerbsarbeit oder Ausbildung berücksichtigt werden.
Selbstmanagement als Teil der Burnout-Prävention
Der DWC unterstützt präventives Selbstmanagement, indem er persönliche Belastungen, verfügbare Ressourcen und die Wirkung unterschiedlicher Aufgaben für den Anwender sichtbar und für die tägliche Planung nutzbar macht.
Den Alltag zwischen Terminen begleiten
Vereinbarte Schritte können in den Tagesablauf übertragen und Erfahrungen für das nächste Gespräch sichtbar gemacht werden. Im Reha-Modus sind zusätzliche Energy Checks möglich. Der DWC ergänzt professionelle Begleitung, ersetzt sie jedoch nicht.
Prävention wird im Alltag konkret.
Der Digital Working Coach verbindet Selbstbeobachtung, Selbstmanagement und alltagsbezogene Planung in einem durchgängigen System. Anwender können ihre aktuelle Situation regelmässig einschätzen, persönliche Belastungen und Ressourcen berücksichtigen und ihre Tagesgestaltung daran ausrichten.
Damit eignet sich der DWC für den direkten Einsatz in der Gesundheitsförderung, der Burnout-Prävention, in Schulen und Ausbildungsangeboten, im betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie in Rehabilitation und Wiedereingliederung. Er ergänzt bestehende Angebote um eine digitale Begleitung zwischen einzelnen Terminen, Massnahmen und Alltagssituationen.
Unterstützende Technologie mit klaren Grenzen.
KI bleibt ein Werkzeug
Die KI strukturiert Angaben, unterstützt definierte Planungsschritte und bereitet Informationen auf. Sie interpretiert keine persönlichen Reflexionen, erstellt kein autonomes Langzeitprofil und trifft keine medizinischen Entscheidungen.
Selbstbestimmung
Bewertungen, persönliche Impulse und Entscheidungen kommen vom Anwender. Vorschläge bleiben nachvollziehbar, veränderbar und ablehnbar.
Datenschutz und Schweizer Betrieb
Personenbezogene Anmeldedaten werden von inhaltlichen Nutzungsdaten getrennt. Die Lösung wird in der Schweiz entwickelt und kann auf Schweizer Infrastruktur betrieben werden.
Standalone installierbar
Der Digital Working Coach kann als eigenständige, getrennte Instanz installiert werden. Dadurch lässt sich der Betrieb an institutionelle, technische und datenschutzrechtliche Anforderungen anpassen.
Der Digital Working Coach ist bereit für den Einsatz.
Der DWC kann als zentral bereitgestellte Softwarelösung oder als eigenständige Standalone-Installation eingesetzt werden. Inhalte, Ansprache, Betriebsform und Begleitung lassen sich auf die jeweilige Zielgruppe und Organisation abstimmen.
Damit erhalten Institutionen eine einsetzbare Lösung, die sich in bestehende Gesundheits-, Bildungs-, Präventions- und Unterstützungsangebote integrieren lässt.
Transparente KI-Nutzung
Im Digital Working Coach dient KI als unterstützendes Werkzeug. Sie strukturiert Angaben im Onboarding, erstellt Vorschläge für Kategorien, Aufgaben und Tagesplanung und unterstützt die Aufbereitung von Berichten. Persönliche Reflexionen werden nicht analysiert. Die KI stellt keine Diagnosen, trifft keine autonomen Entscheidungen und erstellt kein lernendes Langzeitprofil. Die Kontrolle bleibt beim Anwender.
- Einsatzbereich, Zielgruppe und gewünschte Begleitung festlegen
- Zwischen zentralem Betrieb und Standalone-Installation wählen
- Zugänge, Modi und zielgruppenspezifische Einstellungen konfigurieren
- Einführung, Kommunikation und Support gemeinsam planen
- Bei Bedarf Schnittstellen und institutionelle Anforderungen integrieren
- Nutzung und Wirkung auf Wunsch begleitend auswerten
Alle Schritte nachvollziehen.
Die vollständige Anleitung zeigt das Onboarding, den Aufbau des persönlichen Profils, den ersten Tag, die Tagesplanung, die Begleitung im Tagesverlauf sowie Tagesabschluss und Berichte.
Zur vollständigen Schritt-für-Schritt-Anleitung